Grünes Risotto

mit Filetspieß & Chinakohlgemüse

Grünes Risotto

Eine raffinierte Leichtigkeit für einen Sommerabend mit Gästen.

Zutaten für 6 Personen:

800 g Schweinefilet
350 g Risottoreis
350 g Blattspinat (TK)
120 g geriebener Parmesan
600 g Chinakohl
2 EL Butter
2 Schalotten
200 ml Weißwein
1 l Gemüsebrühe
5 EL Olivenöl
4 Orangen
1 EL Stärkemehl
Salz, Pfeffer, Zucker
Schaschlikspieße

1.
Das Filet waschen, mit Küchenpapier trocknen,
Sehnen, Fett und Häutchen abschneiden und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Jeweils 3 Filetscheiben auf einen Spieß stecken, mit der Hand etwas flach drücken und gut mit Salz und Pfeffer würzen.

2.
Den ausgepressten Saft der Orangen mit    2 EL Öl und ½ TL Zucker mischen und etwas auf eine Platte gießen. Die Filetspieße hineinlegen und den Rest der Marinade darüber gießen. Die Platte zur Seite stellen und die Spieße ab und zu wenden, sodass alle gleichmäßig mariniert werden.

3.
Für das Risotto die Zwiebel schälen, würfeln und in einem Topf mit 2 EL Öl und dem Reis bei mittlerer Hitze anschwitzen. Dann den Wein zugeben und wenn er aufgesogen ist, nach und nach die heiße Brühe zugeben. 20 min köcheln lassen und oft umrühren, bis der Reis bissfest ist.

4.
1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Filetspieße langsam bei mittlerer Hitze anbraten, jede Seite ca. 7 min, sie sollen wenig Farbe bekommen. Die restliche Marinade kosten, nachsalzen und dazugeben, dann kurz aufwallen lassen. Die Spieße herausnehmen und warm stellen.

5.
Den Bratenfond mit Salz abschmecken, eventuell etwas Wasser zugeben, wenn er zu kräftig nach Orange schmeckt. Das Stärkemehl in Wasser anrühren und den Fond damit binden. Die Soße aufkochen lassen und dann die Spieße hineinlegen und zugedeckt ziehen lassen.

6.
Aus dem aufgetauten Spinat mit Küchenpapier das Wasser herausdrücken, die großen Stiele entfernen und fein hacken. Spinat und Parmesan unter das Risotto rühren, 5 min köcheln lassen und dann die Herdplatte ausschalten, aber den Topf stehen lassen und öfter umrühren.

7.
Nun den Chinakohl in Streifen schneiden und waschen. Die Butter in einem Topf schmelzen und den Chinakohl dazugeben. Mit etwas Salz würzen und zugedeckt ca. 5 min bei geringer Hitze dünsten. Gelegentlich umrühren. Der Chinakohl soll noch etwas bissfest bleiben.

Tipp:
Wer keinen Wein im Risotto mag, kann ihn einfach mit Gemüsebrühe ersetzen. Nur leicht gewürzte  Gemüsebrühe verwenden, sonst wird das Risotto zu würzig.

02.07.2010 um 11:09 Uhr

Selbst gemachte Pasta

& Hähnchenbrust in Polentakruste

Selbst gemachte Pasta

Die italienische „Beilage“ Nr. 1 ist einfacher zu machen, als Sie denken!

Zutaten für 5 Personen:
6 Hähnchenbrustfilets (à ca. 150 g)
230 g + 250 g + 60 g Mehl
230 g Hartweizengrieß
Salz, Pfeffer
1/2 TL gemahlener Piment
1/4 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Chilipulver
3 + 4 Eier
200 g Polenta (Maisgrieß)
3 EL + reichlich Öl zum Braten
1 kg weißen Spargel
3 schlanke Zucchini
50 g + 60 g Butter
200 ml Schlagsahne
Zitronensaft
1 Bd. gem. Kräuter, z. B. Basilikum,
Kerbel, Thymian, Petersilie, Koriander

Zur Zubereitung planen Sie bitte ca. 1¼ h ein.

1. Für den Nudelteig 230 g Mehl, 230 g Grieß, 4 Eier, 2 EL Öl, 4 EL heißes Wasser und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und mindestens 10 min kneten bis er seidig glatt wird und eine geschlossene Form hat. In Frischhaltefolie eingewickelt mind. 30 min an einem temperierten Ort rasten lassen.

2. Hähnchenbrustfilets waschen und trocken tupfen. Aus 250 g Mehl, Salz, Piment, Zimt und Chilipulver eine Mischung machen. Filets nacheinander 2 Mal in gewürztem Mehl und in den 3 verquirlten Eiern wenden und dann mit Polenta panieren. Bei schwacher Hitze in reichlich Öl von jeder Seite 5 – 8 Minuten braten.

3. Den Spargel waschen und schälen. In reichlich Salzwasser ca. 12 min kochen. Die Zucchini waschen, vierteln und eventuell das weiche Kerngewebe herausschneiden.
50 g Butter in einem Topf zerlassen, salzen und die Zucchini hineinlegen und abdecken.
Bei schwacher Hitze ca. 8 min dünsten lassen.

4. Die Kräuter waschen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Aus 60 g Butter und 60 g Mehl eine Schwitze machen, mit 200 ml Spargelwasser und Schlagsahne ablöschen, aufkochen lassen. Die harten Stiele vom Thymian entfernen, dann die Kräuter hacken und in die Soße geben und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

5. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Nudelteig in 6 Portionen teilen. Nacheinander jedes Teil auf 0,5 cm Dicke ausrollen und mit der Nudelmaschine die gewünschten Nudeln schneiden.
Einzeln auf der bemehlten Arbeitsfläche locker auslegen, damit sie nicht aneinanderkleben.

6. Jeweils die geschnittenen Nudeln in kochendem Salzwasser ca. 4 min garen, herausnehmen und die nächste Portion garen. Wenn die letzten Nudeln fertig sind, dann kurz alle in den Topf geben und noch einmal aufwallen lassen. Nun abgießen und mit kühlem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen, etwas Öl darübergeben und umrühren.

Tipp:
Mit Kindern kann man für dieses Gericht auch verschiedene Formen ausstechen und bis zum Verbrauchen im Kühlschrank bis zu 3 Tagen lagern. Wichtig ist nur, dass genug Mehl zwischen den einzelnen Nudeln ist, damit sie nicht zusammen kleben.

Guten Appetit wünscht …

Eure Katrin

30.03.2010 um 13:30 Uhr

Zander & Wels gedünstet

mit Wirsing und Wildreis

Zander & Wels gedünstet

Festlich maritim:
Fisch stilvoll & festlich! Mein Tipp vielleicht auch für Ihre Festtafel.
Genießen Sie heimische Fische auf eine feine Art zubereitet …

Zutaten für 5 Personen:
5 Zanderfilets
5 kleine Welsfilets
2 Gl. (800 ml) Fischfond
100 g Sellerieknolle
1⁄2 Stange Porree
4 mittlere Möhren
2 große Petersilienwurzeln
1 Zwiebel
4 EL Küchensahne
300 g Wildreis
400 g Wirsing
2 Zitronen
100 g Butter
Dill, Petersilie
Muskat, Salz, Pfeffer, Lorbeer, Piment

Zur Zubereitung planen Sie ca. 1 h ein.

1. Den Sellerie, 2 Möhren, 1 Petersilienwurzel und die Zwiebel waschen, schälen und in Stücke schneiden, vom Porree den hellen Teil und die Tomate in Stücke schneiden.
Alles in einen großen Topf geben und im Fischfond mit Gewürzen und dem Saft einer halben Zitrone 40 min kochen lassen.

2. Alle Filets abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Mit dem Zeigefinger über die Haut des Zanders streichen, um noch Schuppen zu finden und diese mit dem Messerrücken entfernen.
Die Innenseite salzen und mit Zitronensaft reichlich beträufeln. Die Welsfilets ebenfalls würzen.

3. Nun 2 Möhren und eine Petersilienwurtzel schälen und in dünne Streifen schneiden.
Von Dill und Petersilie lange Stiele nehmen, ohne die Blättchen zu entfernen und an den dicken Stiel­enden mit der Messerklinge platt drücken, damit sie beim Zusammenbinden der Röllchen nicht brechen.

4. Wirsing waschen und putzen, die Stiele entfernen, dann in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden.
Etwas Wasser und 50 g Butter zum Kochen bringen, mit Salz und Muskat kräftig abschmecken.
Darin den Wirsing ca. 15 min langsam köcheln lassen. Zwischenzeitlich umrühren.

5. Auf jedes Zander- und Welsfilet je 2 Streifen Möhren und Petersilienwurzeln legen und von der breiten Seite her fest aufrollen.
Diese Rolle mit einem Dill- oder Petersilienstiel zusammenbinden und die Enden nach Möglichkeit mehrmals um den Stiel wickeln.

6. In ½ l Salzwasser den Wildreis aufkochen lassen und dann den Herd ausschalten. Das Wasser zieht ein und der Reis ist gar.
Für das Anrichten eine Tasse mit Wasser ausspülen, den Reis einfüllen und auf den Teller stürzen.
Das Gemüse aus dem Fond nehmen, Lorbeer und Piment entfernen und zur Seite stellen.

7. Jetzt den Fond nochmals mit Zitrone und Salz abschmecken und die Zander- und Welsröllchen in den kochenden Fond geben,
den Rest Butter in Stücken auf dem Fisch verteilen und auf kleiner Flamme zugedeckt ca. 12 min dünsten lassen.
Nach der Hälfte der Zeit alle Röllchen drehen.

8. Jetzt das Wurzelgemüse mit einem Pü­rierstab zerkleinern, bis ein feiner Brei entsteht.
Die Röllchen aus dem Fond nehmen und den Gemüsebrei einrühren, 4 El Sahne dazugeben und abschmecken.
Die Fischröllchen wieder hineingeben und bis zum Anrichten durchziehen lassen.

Guten Appetit wünscht …

Eure Katrin

30.11.2009 um 11:34 Uhr

Putenröllchen

auf Gemüsenudeln mit Tomatensoße

Putenröllchen

Leichtes zur Sommerzeit – Geflügel auf die leichte Art genießen!

Zur Zubereitung planen Sie ca. 1 h ein.

Zutaten für 4 Personen:
8 dünne Putenschnitzel je 80 g
300 g Nudeln
5 große reife Tomaten
2 kleine schlanke Zucchini
je 1 gelbe, rote Paprikaschote
5 Lauchzwiebeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
75 g Butter
80 g Kräuterbutter
100 g französischer Frischkäse
1 EL Geflügelbrühe instant
3 Eier Größe M
8 kleine Holzspieße
Paniermehl und Mehl zum Panieren
glatte Petersilie, Basilikum, Öl zum Braten
Zucker, Salz

Schritt 1
Zuerst die Paprikaschoten putzen, waschen und in dünne Streifen schneiden. Die Zucchini halbieren, die Mitte entfernen und in Streifen schneiden. Von den Lauchzwiebeln nur das untere Drittel halbieren und zum Gemüse geben. Vier ganze Stiele der Petersilie schneiden. Alles für später zur Seite stellen.

Schritt 2

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und grob würfeln. Einen Topf mit 1 EL Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch hineingeben und anschwitzen. Die Tomaten in grobe Stücke schneiden, vorher den Strunk entfernen, und mit in den Topf geben und abdecken, bei wenig Temperatur ca. 15 min köcheln lassen.

Schritt 3
Zuerst die Kräuterbutter und den Frischkäse verrühren. Die Putenschnitzel dünn klopfen und mit der Buttermasse bestreichen. Je ein Blatt Basilikum und Petersilie auflegen und die Schnitzel zusammenrollen, mit Holzstäbchen feststecken. Nun in Mehl wälzen, dann in verquirltem Ei und mit Paniermehl panieren.

Schritt 4
Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Röllchen 6 – 7 min bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldgelb braten. Dann auf Küchenpapier abtropfen lassen, den Backofen auf 150 °C vorheizen, wenn die Temperatur erreicht ist, ausschalten und die Röllchen bis zum Anrichten warmstellen.

Schritt 5

In kochendem Salzwasser die Nudeln 6 min garen, dann abspülen und abtropfen lassen. Im Nudeltopf 100 g Butter schmelzen und das Gemüse darin andünsten. Die Geflügelbrühe in 200 ml warmem Wasser auflösen und zum Gemüse geben. Die Nudeln dazugeben. Alles gut vermengen – fertig.

Schritt 6
Nun für die Soße die Tomaten, Zwiebeln und den Knoblauch mit einem Pürierstab zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und nochmal langsam aufkochen lassen. Etwas Basilikum in Streifen schneiden und kurz vor dem Anrichten zur Soße geben.

24.09.2009 um 11:17 Uhr

Parmesanfilet

mit Zuckerschoten und Kartoffelgratin

Parmesanfilet

Zu Ostern: Die italienische Variante eines deutschen Klassikers!

Zur Zubereitung planen Sie ca. 1 h und 15 min ein.

Zutaten für 6 Personen:

700 g Schweinefilet
1.100 g Kartoffeln
300 g Zuckerschoten
4 Zweige Rosmarin
4 EL Mehl
200 g geriebener Parmesan
75 + 500 ml Kaffeesahne
2 + 4 Eier
1 EL Creme legere
5 EL Öl
4 + 2 EL Butter
1 Knoblauchzehe
Pfeffer, Salz, Muskat
glatte Petersilie, 4 Kirschtomaten

1. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Einen viereckigen Backrahmen mit Backpapier so auslegen, dass nichts auslaufen kann. Auf ein Blech stellen und alles gleichmäßig mit 4 EL Butter bestreichen. Die Kartoffelscheiben einschichten und etwas andrücken.

2. Die Eier mit einem Schneebesen leicht aufschlagen, Sahne, Muskat, Salz und Pfeffer unterrühren. Eine Knoblauchzehe schälen, durchpressen und die Creme legere dazugeben. Die Sahne gleichmäßig über die Kartoffelscheiben gießen. Jetzt das Gratin in den Backofen schieben und bei 180 °C 40 – 50 min (E-Herd: 180 °C, Gas: Stufe 3, Umluft: 160 °C) backen.

3. Vom Schweinefilet das Fett und die Sehnen entfernen und in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Die Rosmarinzweige waschen, dann die Blätter abziehen und fein schneiden, anschließend auf die Fleischscheiben geben. Alles etwas einziehen lassen.

4. Die Eier in einem tiefen Teller oder einer Schüssel aufschlagen, den geriebenen Parmesan dazugeben und alles gut unterrühren, anschließend noch 75 ml Sahne unterziehen. Es wird eine etwas dicke Masse, die dem Filet einen besonderen Geschmack gibt.

5. In einer beschichteten Pfanne 3 EL Öl erhitzen. Nun die Filetscheiben erst in Mehl wenden und dann in die Parmesanpanade geben. Mit Hilfe einer Gabel die Panade auf dem Filet verteilen und was zu viel ist, wieder abstreichen. Bei mittlerer Hitze langsam schön goldgelb braten. Bei einer Skala von 1 – 9 wäre es die 6.

6. Zwischenzeitlich die Zuckerschoten waschen und putzen. In etwas Salzwasser aufkochen und nur 3 min köcheln lassen. In ein Küchensieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie die schöne grüne Farbe behalten. Den Topf auf die noch warme Herdplatte stellen und 2 EL Butter darin schmelzen, die Zuckerschoten dazugeben, abdecken und ziehen lassen.

7. a. Wenn das Gratin fertig ist, mit Petersilie garnieren. Das Gratin in Portionen schneiden und dann den Backrahmen entfernen. Jetzt können die geschnittenen Stücke leicht auf die Teller gelegt werden.

b. Beim Anrichten die Zuckerschoten wie eine halbe Rosette legen und mit 2 Tomatenscheiben garnieren

Übrigens:
In Italien schreibt man dem Parmesan wahre Wunderkräfte zu. Er macht Kranke gesund und lässt sie wieder zu Kräften kommen. Und kleine Kinder essen ihn, um groß und stark zu werden.

Guten Appetit wünscht … Eure Katrin

06.04.2009 um 10:18 Uhr
Knusprige Barbarie-entenkeule auf Wirsingkohlgemüse mit Klößen

Was wäre die Weihnachtszeit ohne ein deftiges Geflügelgericht? Heute habe ich das Lieblingsstück vieler Genießer gewählt – die Keule.

Zutaten für 6 Personen:

6 Barbarie-Entenkeulen
1 Wirsing ca. 1 kg
2 Packungen Kloßteig
1 Brötchen
1 Möhre
150 g Knollensellerie
3 mittelgroße Zwiebeln
3 Feigen
4 – 6 Kumquats (Zwergorangen)
1 EL Honig
1 EL Gemüsebrühe
2 Packungen Soße für Geflügel (2 x ¼ l)
5 EL Butter
etwas Margarine
Salz, Pfeffer, Muskat, gem. Kümmel, Beifuß

Zur Zubereitung planen Sie ca. 2 h ein.

Zubereitung:

1. Die Keulen waschen, säubern und mit Küchenpapier trocknen, danach mit Salz und Pfeffer würzen und in die Pfanne legen. Das Wurzelgemüse (eine Zwiebel zurückbehalten) putzen, waschen, in größere Stücke schneiden und darüber verteilen, ca. ¾ l Wasser angießen. In den vorgeheizten Ofen (175 °C Umluft, 200 °C E-Herd, Stufe 3 Gas) ca. 1½ Stunden braten und öfters beschöpfen.

2. Für den Kloßteig das Wasser abmessen und in eine Schüssel gießen, mit Salz und Muskat würzen. Eine Zwiebel schälen und in das Wasser reiben, danach das Kloßpulver einrühren und quellen lassen. Beim Kloßteig können Sie natürlich auf ein Produkt Ihrer Wahl setzen. Ich bevorzuge „Werner‘s Klöße halb und halb“.

3. Nun die Brötchen in ca. 1 × 1 cm große Würfel schneiden und in der Pfanne mit etwas Margarine rösten. Die Brötchenwürfel zur Seite stellen und abkühlen lassen. Wer will, kann 4 bis 5 Scheiben Toast verwenden. Diese werden später zum Füllen der Klöße benötigt. Als besonderer Gaumenschmaus können Salamiwürfel in die Klöße geformt werden.

4. Den Wirsingkohl putzen, waschen und in Streifen schneiden. Die dicken Blattrippen herausschneiden, sie sind meistens sehr hart und brauchen längere Garzeit. 3 EL Butter in einem Topf schmelzen, den Wirsingkohl hineingeben, mit Muskat und gem. Kümmel würzen und kurz andünsten, dann 1 EL Gemüsebrühe in ¼ l Wasser lösen und über den Kohl geben. Zugedeckt etwa 10 – 15 min köcheln lassen.

5. Einen breiten Topf, der mit leicht gesalzenem Wasser gefüllt ist, auf den Herd stellen und das Wasser zum Kochen bringen. Aus dem Kloßteig 12 – 15 Klöße formen, je 2 bis 3 geröstete Brötchenwürfel in jeden Kloß eindrehen und etwas ruhen lassen. Wenn das Wasser kocht, die Klöße hineingeben, hochschwimmen lassen und die Platten ausschalten.  Die Klöße müssen ca. 20 min ziehen.

6. Nun sind die Keulen fertig und die Soße kann zubereitet werden, dazu nehmen wir die Pfanne aus dem Ofen, legen die Keulen auf ein Gitter und zurück in den Ofen, nochmals die Umluft bei ca. 175 °C für 10 min anschalten. Den Fond durch ein Sieb gießen und das Fett vorsichtig mit einem Löffel abschöpfen, Wasser bis zu ½ l auffüllen, aufkochen lassen, das Soßenpulver einrühren und 1 min weiter köcheln.

7. Sozusagen als Schmankerl zum Gericht empfehle ich Ihnen, das doch eher deftige Essen mit einer interessanten süßen Beilage zu bereichern. Dazu sollten Sie Butter und Honig in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Geben Sie dann die geachtelten Feigen und die in Scheiben geschnittenen Kumquats hinzu und schwenken alles kurz an.

Tipps zum Gericht:
Damit die Keulen schön knusprig werden, können sie auf dem Gitter mit Salzwasser bepinselt werden. Wer nicht selbst Klöße drehen will, kann z. B. Speckknödel im Kochbeutel verwenden, oder die schon in Scheiben geschnittenen Semmelknödel in der Mikrowelle erhitzen.
Kalorienbewusste Genießer können die Keulen einen Tag vorher braten und über Nacht kalt stellen, um so das erstarrte Entenfett fast restlos von dem Fond nehmen zu können.

Guten Appetit wünscht… Eure Katrin

08.12.2008 um 17:27 Uhr

Gefüllte Putenmedaillons mit Nudelsalat

Dazu Melonenschiffchen mit Joghurt-Sahne

Gefüllte Putenmedaillons mit Nudelsalat

Dieses Gericht holt mit seiner Leichtigkeit das Urlaubsfeeling zurück und lässt Sie den anstrengenden, stressigen Arbeitsalltag vergessen.

Zur Zubereitung planen Sie 1 h ein.

Zutaten für 4 Personen:

800 g Putenmedaillons
300 g Frischkäse
je 1 Bd. Petersilie und Schnittlauch
300 g Nudeln z.B. Penne
150 g Kirschtomaten
100 g Rucola
1 Beet Kresse (Schale)
4 TL Kräuteressig
4 TL mittelscharfer Senf
5 EL Traubenkernöl für das Dressing
3 EL Öl zum Braten
1 Honigmelone
100 g Himbeeren
200 g Joghurt
100 g Cremfine zum Schlagen
1 EL Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
Holzspieße

1. Zuerst die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser etwa 10 min bissfest garen. Danach mit viel kaltem Wasser abspülen und 1 EL Öl unterrühren, damit die Nudeln nicht zusammenkleben, zur Seite stellen und abkühlen lassen.

2. Für das Dressing Essig, Senf, 3 EL Wasser, die Prise Zucker verrühren und das Traubenkernöl unterschlagen, mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Die Stiele vom Rucola abschneiden, dann waschen und je nach Größe halbieren, die Kresse vom Beet schneiden und beides unter das Dressing rühren.

3. Die Füllung für die Medaillons wird aus dem Frischkäse, dem geschnittenen Schnittlauch und der gehackten Petersilie bereitet. Das Würzen ist nicht erforderlich, da der Frischkäse genug Eigengeschmack hat. Übrigens: wenn er Zimmertemperatur hat, lässt er sich leichter in die Medaillons füllen.

4. Aus den Kirschtomaten den Stielansatz entfernen, Tomaten halbieren oder vierteln und in das Kräuterdressing geben. Alles noch einmal abschmecken. Das Dressing nun über die fast kalten Nudeln geben und vorsichtig untermengen.

5. In die Medaillons eine Tasche schneiden. Dazu halten Sie das Messer ganz waagerecht und beginnen von der dicksten Seite eine Öffnung zu schneiden, bevor Sie dann tiefer in das Fleisch gehen. Mit Hilfe eines Löffels die Füllung einfüllen. Den Schnitt mit einem Holzspieß zustecken und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne mit heißem Öl von jeder Seite ca. 10 min bei mittlerer Hitze anbraten und dann warm stellen.

6. Die Honigmelone wird in 6 Spalten geschnitten und entkernt. Das Fruchtfleisch von der Schale schneiden und in mundgerechte Stücke teilen. Auf der Schale werden sie etwas versetzt angeordnet. Die Himbeeren waschen und zum Abtropfen mit der offenen Seite nach unten auf Küchenpapier stellen, so dass alles Wasser auslaufen kann und später nicht auf die Joghurt-Sahne läuft.

7. Nun den Joghurt, Zucker und Vanillezucker verrühren. Die Sahne schlagen und unter den Joghurt heben. Die cremige Masse über das Melonenschiffchen geben und mit Himbeeren und Minze garnieren. Vor dem Anrichten der Medaillons die Holzspieße herausziehen und der Länge nach durchschneiden.

Tipps zum Gericht
Für die Füllung der Medaillons kann man auch fertigen Kräuterfrischkäse verwenden. Die Zuckermelone kann auch gegen Ananas ausgetauscht werden, die mit ihrem grünen Schopf, der nach Möglichkeit so geteilt wird, dass er nicht auseinanderfällt, sehr dekorativ aussieht.
Und übrigens …

Die frischen Kräuter sind in doppelter Hinsicht „das Salz in der Suppe“. Sie verleihen dem Gericht Pep und wirken wohltuend auf den Körper. Das leichte Dressing des Nudelsalates ist eine gesunde Alternative zu jeder Majonäse.

13.08.2008 um 13:51 Uhr