Mehr als Theater –  der Lübbenauer KulturRegio e. V.

Wissen Sie eigentlich, wer seit mehr als 2 Jahren in Lübbenau das Sommertheater veranstaltet? Und dass aus diesen Ereignissen ein Theater JugendClub hervorgegangen ist?

Der Verein KulturRegio e. V. ist seit seiner Gründung im Jahr 2007 eine kulturelle Institution in Lübbenau geworden. Entstanden aus einer privaten Initiative um die Schauspielgruppe „SachsenDreyer“ zählt der Verein heute stolze 16 Mitglieder. Jährliches Sommertheater, der Theater JugendClub und das Projekt „Bunte Bühne Lübbenau“ sind nur einige der Aktivitäten des Vereins.

„Wir wollen für und mit der Stadt arbeiten.“, so Vorstands- und Gründungsmitglied Annerose Krause. Ungewöhnliche Aufführungsorte, wie z. B. der alte Lokschuppen für das aktuelle Stück „Der kleine Horrorladen“, bewirken die Neuentdeckung Lübbenauer Orte und Geschichte(n). Im Jahre 2008 fanden sich zudem „Mittäter“ in Lübbenauer Kindern und Jugendlichen. Nach 14 erfolgreichen Aufführungen des „Kleinen Prinzen“ wollten die Nachwuchsschauspieler weitermachen. Der Theater JugendClub wurde gegründet.

Diese ehrenamtliche Arbeit im Verein wurde letztlich so intensiv, dass die professionellen Schauspieler des „SachsenDreyer“ entschieden, von Cottbus nach Lübbenau zu ziehen. So konnte sich die GWG über drei neue Mitglieder freuen.

Ein weiteres großes Projekt steht noch bevor – das Betreiben der „Bunten Bühne Lübbenau“. Das lange Ringen des Vereins um dieses Projekt mündet nun in den Umbau des alten Materiallagers am Gleis 3 durch die Stadt Lübbenau zum kleinen Theater. „Wir haben so viele Ideen, was man hier noch machen kann. Eine Seniorentheatergruppe und Angebote für Kinder und Jugendliche z. B. Auch für Tanzkurse gab es schon Anfragen an uns.“, so Frau Krause. Ende nächsten Jahres hofft dann der Verein hier starten zu können.

Aktuell:
„Der kleine Horrorladen“: „Es war gigantisch“
zitiert die Lausitzer Rundschau eine Premierenbesucherin. Das gruselig-witzige Theaterstück von Howard Ashman und Alan Menken ist für Jung und Alt, dreht sich um eine mysteriöse Pflanze, die zu Ruhm verhilft, aber ein schreckliches Geheimnis in sich birgt. Mit Schauspiel, Musik und Tanz wird den Zuschauern ein abwechslungsreicher Abend geboten. Die zeitgemäßen Botschaft, Geld und Ruhm sind zwar schön aber nicht um jeden Preis zu erlangen. Rund 80 Premierengäste waren begeistert – vom Stück, vom Ort und vom Theaterspiel.

02.07.2010 um 11:10 Uhr
Rückblick und Ausblick zur Arbeit des Seniorenteams

Nachdem viele unserer Genossenschaftler das aktive Gemeinschaftsleben in den vergangenen Jahren mit unserem Seniorenteam erlebt und mitgestaltet haben, hat inzwischen ein neues Jahr begonnen.

In vielen Veranstaltungen mit Sport, Spiel, Bildung, Unterhaltung und Reisen setzen wir die Tradition unserer Genossenschaft fort und konzentrieren uns auf Bewährtes und Neues. Einige aktiv teilnehmende Senioren haben uns mit ihren Ideen geholfen, auch wieder für die folgenden Monate ein reges genossenschaftliches Leben zu planen. Nimmt man die Veranstaltung zum Jahresabschluss dazu, dann waren es mehr als 200 Senioren, die sich im letzten Jahr rege beteiligten.

Wir hoffen, dass wir die Teilnehmerzahl in diesem Jahr noch steigern können. Ein inzwischen von unserer Genossenschaft neu gestalteter Veranstaltungsraum, mit moderner Wiedergabetechnik ausgestattet, bietet für Vorträge, Diskussionen, Hobbyzirkel und Kartennachmittage beste Bedingungen. Wir hoffen, dass auch im Plan für das erste Halbjahr jeder entsprechend seiner Interessen ein vielseitiges Angebot an Veranstaltungen findet, die auch mit einigen Überraschungen gespickt sind.

Also bleiben wir bei unserem Motto:
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“.

Viele schöne Erlebnisse in der Gemeinschaft wünscht Ihnen

Ihr Seniorenteam

30.03.2010 um 13:30 Uhr

Die neuen (Haus-)Techniker

GWG kooperiert mit der TZ Haustechnik GBR

Die neuen (Haus-)Techniker

Die Geschäftsbeziehung mit der TZ Haustechnik Lübbenau besteht schon seit einiger Zeit.

So wurden beispielsweise die Leistungen im Bereich Dichtheitsprüfungen besonders gern in Anspruch genommen. Denn der TZ-Fuhrpark, welcher auch mit einem Mercedes-Spülfahrzeug und einem TV-Inspektionswagen mit Groß-Color-Anlage bestückt ist, passt ideal zu dem Anforderungsprofil der GWG. Im Bereich Heizung-Sanitär-Gas, dem TZ-Stammbereich, war die Auftragsvergabe spärlicher. Dieser Bereich ist mehr durch die eigenen Fachkräfte der GWG realisiert worden.

Personelle Veränderungen und das erhöhte GWG-Sanierungsvolumen haben seit Oktober 2009 zu einer verstärkten Zusammenarbeit auch in diesem Bereich geführt. Gerade für die neuen GWG-Luxusbäder war das Wissen der TZ-Leute im Verlegebereich gefragt. Denn viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Nur zu viele Rohre führen zu teuer dorthin. So werden die Abwassersysteme z. B. auch in der GWG-Generationen-Etage nun gemeinsam weiterentwickelt. Im Ergebnis werden mit dieser gemeinsamen Planung weniger Kosten entstehen und weniger Abwasserprobleme auftreten. So steht Ihrem Wohlfühlerlebnis im neuen GWG-Wellnessbad nichts mehr im Wege.

30.11.2009 um 11:37 Uhr

Mitbestimmung ernst genommen

Der Zeitlos-Spiele-Park – ein Projekt vom Aufsichtsrat begleitet

Mitbestimmung ernst genommen

Am 14. Juli wurde er eröffnet, der erste Zeitlos-Spiele-Park in Lübbenau. Zwischen den Wohnhäusern August-Bebel-Straße 1 – 5 und der Straße der Jugend 13 – 15 kann nun Jung und Alt eine schöne Zeit im Freien genießen – mit oder ohne sportlicher Aktivität. Der Aufsichtsrat der GWG war eng in die Entwicklung dieses Projektes einbezogen und nahm den Platz zwei Wochen vor der Eröffnung zusammen mit dem Vorstand ab.


Die Aufsichtsratsvorsitzende der GWG Frau Mathan im Interview

Frau Mathan, seit wann waren Sie und der Aufsichtsrat in die Entwicklung des Projektes einbezogen?
Oh, man kann sagen von Anfang an. Über den Vorstand erhielten wir immer den aktuellen Planungsstand berichtet und konnten uns bei Vor-Ort-Terminen ein genaues Bild von dem machen, was hier entstehen sollte. Das ist auch wichtig, denn wir müssen ja unseren Genossenschaftlern und auch anderen in unserer Stadt Rede und Antwort stehen können, zu dem was die GWG plant. Bei diesem Projekt waren wir uns jedenfalls von Anfang an einig, dass das eine gut durchdachte Sache ist, die hier aufgebaut wird. Daher erhielt das Projekt letztlich unsere einhellige Zustimmung.

Was gefällt Ihnen besonders gut an diesem Park?
Natürlich die Sportgeräte. Ich bin ja fast schon fanatischer Sportler und weiß auch, wie wichtig es ist, fit zu bleiben, gerade wenn man schon etwas älter ist. Ich hoffe nur, dass diese Angebote auch von Älteren angenommen werden. Es soll ja hierzu noch einige Aktivitäten geben und wenn man erst einmal erlebt hat, wie viel Spaß das bringt, dann bleibt man auch dabei. Auch die Tische mit dem Dame- und Mühlespiel sind sehr schön geworden.

Gibt es etwas, das Sie sich noch wünschen würden?
Ja, eine öffentliche Toilette in der Nähe. Das haben wir auch schon an den Vorstand nach der Vor-Ort-Begehung weitergeleitet. Schließlich soll der Platz ja für die ganze Stadt sein und nicht nur für die Anwohner und da wäre eine solche sinnvoll.

War die Zusammenarbeit mit dem Vorstand bei diesem Projekt anders als sonst?
Nein, die Zusammenarbeit war und ist sehr gut. Wir werden immer sorgfältig und umfassend informiert. Der Vorstand ist immer sehr gut vorbereitet und arbeitet uns auch im Vorfeld der Sitzungen das entsprechende Material zu. So können wir uns ebenfalls gut vorbereiten und uns auf der Sitzung dann die offenen Fragen beantworten lassen.

Verständigen sich die Aufsichtsratsmitglieder im Vorhinein untereinander?
Ja natürlich, das machen wir. Da wird dann schon mal miteinander telefoniert. In der Sitzung haben wir die selbst gesetzte Regel, dass jeder seine Meinung zu den Projekten sagt. Schließlich sitzen wir ja nicht da, um die Hand zu heben, sondern um für unsere Genossenschaft Entscheidungen zu treffen. Das ist eine große Verantwortung und da muss dann auch jeder sagen, wie er dazu steht und seine Meinung gegenüber den anderen vertreten können.

Wie kam es eigentlich, dass Sie für den Aufsichtsrat kandidierten?
Das ist eine ganz lustige Geschichte. Bei der Übergabe meiner 2. Wohnung bei der Genossenschaft beschwerte ich mich, dass keine Frau im Vorstand war. Damals hieß das ja noch Vorstand. Da wurde ich dann direkt gefragt, ob ich nicht kandidieren möchte. Tja, da war es schwer, Nein zu sagen. Ich kandidierte und wurde gewählt. Seitdem bin ich dabei. Heute sind wir zwei Frauen im Aufsichtsrat und ich merke, wir haben immer noch eine etwas andere Sicht auf die Dinge als die Männer. Das ergänzt sich ganz gut. Und letztlich: Es macht Spaß, wenn man sieht, wie es weitergeht.

Vielen Dank für das Gespräch.

24.09.2009 um 11:25 Uhr
Helmar Kujau (dolce) Vita in der AWG/GWG

Nach 26 Jahren geht Herr Kujau in den Ruhestand. Wir sagen danke für die Treue und die aufopferungsvolle Arbeit.

von 1980 – 1982
im 2. Arbeitsverhältnis freiberuflich als „Elektroreparateur“ mit Schwerpunkt E-Herde

ab 01.01.1982

als Elektriker eingestellt

1991
Leiter Handwerkerhof

ab Mitte der 90er
Verlagerung des Tätigkeitsschwerpunktes in das Wohnungswesen, Abnahmen und Übergaben der Wohnungen sowie die Betreuung der Wärmeversorgungsanlagen

Ende der 90er Jahre (1998)
Einführung des Systems „Daisy“ mit zentralem Leitrechner zur Überwachung der HA-Stationen

ab 2005
Leiter Regiebetrieb/Koordinator Wohnungswesen
Allg. Aufgaben: sehr enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand über das Wohnungswesen hinaus zu allen technischen Fragen im Zusammenhang mit Modernisierung und/oder Instandhaltungsmaßnahmen.

Viele kennen ihn sicher noch so:
Herr Kujau zu Beginn seiner Laufbahn bei der GWG. Hier mal nicht bei der Arbeit, sondern mit damaligen Kollegen auf einer Kahnfahrt durch den Spreewald.

06.04.2009 um 10:18 Uhr

Mit 150 PS durch den Sand

Lübbenauer Motorsport-Tradition lebt wieder auf

Mit 150 PS durch den Sand

Das Motorrad fest in der Hand über die Piste jagen, schneller, geschickter sein als andere – das ist eine Herausforderung für „richtige Männer“ und hartgesottene Frauen. Was früher die Kohlekumpels aufbauten, wird heute von den Aktiven des MSC „Jugend“ Lübbenau weitergelebt.

Ob bei Speedway, Enduro-Motocross, Flattrack oder Motorrad-Biathlon – die 18 ha große Natur-Rennstrecke Lübbenau bietet Motorsportfans eine Fülle von Möglichkeiten, sich mit anderen zu messen oder einfach nur fasziniert zuzusehen. Es geht nicht allein um Geschwindigkeit.

Gerade im immer beliebter werdenden lizenzfreien Enduro-Motorsport sind Ausdauer und Kraft gefragt. Circa 120 Fahrer messen sich hierin jedes Jahr in Lübbenau. Drei Stunden lang umrunden die Sportler einen vorgegebenen Wald- und Sandbahnparcours. Jeder mit einem Führerschein und intaktem Motorrad kann an diesem Rennen teilnehmen, bei dem schon so mancher „starke“ Mann von zähen Frauen überrundet wurde oder vorzeitig aufgeben musste.

Der Motorrad-Biathlon bietet sich für motorsportbegeisterte Kinder an. Neben Startprüfung und Geländefahrt wird bei den Junioren statt zu schießen nach Büchsen geworfen. Benedict Graf, das jüngste Mitglied des MSC, ist solch ein begeisterter Biathlet und gerade einmal 8 Jahre alt.

Heiß weht der Wind über die Sandpiste. Drei Männer des MSC „Jugend“ arbeiten an der Reparatur der Wasserpumpe. Wasser ist das Lebenselixier der Rennstrecke, denn zu trocken darf es nicht sein, sonst erstickt alles in einer großen Staubwolke.

Zu viel Wasser erhöht den Spaß, wie im September 2007 beim ersten internationalen Flattrackrennen in Lübbenau. Durch den anhaltenden Regen wurde das Rennen zur Schlammschlacht mit ganz neuen Herausforderungen für die Wettkämpfer aus aller Welt. Statt Sand spritzte ihnen Schlamm entgegen und bedeckte sie von Kopf bis Fuß. Die Rennstrecke wurde zum unberechenbaren Matsch-Parcours für die Fahrer der bis zu 150 PS starken Maschinen. Nur die besten kamen ins Ziel. Das Wagnis, das Rennen starten zu lassen, wurde belohnt – alle waren begeistert und wollen wiederkommen.

Seitdem steht fest: Der internationale Motorsport ist wieder auf der Rennstrecke in Lübbenau angekommen!

Am 20. September 2008 ist es dann wieder so weit – nach Rennen in Deutschland, den Niederlanden und der Tschechei wird der Endlauf des internationalen „MEFO-Flattrack-Cup 2008“ in Lübbenau stattfinden.

Der 1966 gegründete „MC BKW Jugend Lübbenau“ war schon damals ein Vorreiter für den Motorsport, insbesondere den Motorradsport. Der Erfolg ließ die Lübbenauer sogar die Nationalmannschaft der DDR stellen. Zahlreiche Medaillen und Pokale von nationalen und internationalen Rennen schmücken die Vereinsgeschichte.

Internationale Motorradwettkämpfe wurden zur Lübbenauer Tradition – wenn es sich bei den Gästen auch ausschließlich um so genannte „Ostblockländer“, also u. a. aus Polen, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion, handelte. Für diese Rennen wurde sogar die damals wichtige Demonstration zum 1. Mai so gelegt, dass um 14.00 Uhr alle an der Sandbahn sein konnten.

Am 1. Mai 1983 wurden beim 30. Lübbenauer Sandbahnrennen sogar 13.030 (zahlende!) Zuschauer gezählt.Unterstützt wurde die Vereinstätigkeit hauptsächlich durch das Braunkohlewerk VEB BKW „Jugend“. Mit der Wende entfiel dieser wichtige Sponsor.

Heute hat sich der Verein auf die neue Zeit eingestellt. Nach den Vorstandswahlen Ende 2007 geht es nun mit frischem Schwung in die Zukunft. Zahlreiche nationale und internationale Wettkämpfe auf der Sandbahn und ein vielseitiges Vereinsleben zeigen dies.

Neue Mitstreiter – ob sportlich, handwerklich oder organisatorisch – ab 6 Jahre sind herzlich willkommen und können sich unter Telefon: (03542) 83 5 81 beim Vereinsgeschäftsführer Herrn Scheibe melden.

GWG unterstützt Lübbenauer Motorsporttradition

Nicht lange reden, sondern einfach machen – so unterstützt die GWG Lübbenau den Motorsport des MSC „Jugend“. Im Rahmen der Kooperation stellte die GWG einen Fachhandwerker und etwas Material und nun entspricht der wichtige Sanitärbereich mit Duschen und WC den aktuellen Ansprüchen der Rennteilnehmer und Vereinsmitglieder.

Das freut insbesondere GWG-Mitglied Udo Scheibe. Seit 40 Jahren ist er im MSC aktiv und hat so alle guten und schweren Zeiten des Vereins miterlebt. Jahrzehntelang war er Vereinsvorsitzender. Nach einer kurzen Pause ist er heute wieder Geschäftsführer: „Einer muss ja den ganzen Schreibkram machen“, sagt er lachend. Er hat die Erfahrung und als Rentner nun auch noch die Zeit, sich um diese Dinge zu kümmern.

Seine Begeisterung für den Motorsport ist ansteckend – die vier Söhne waren letztlich auch im Verein und einer von ihnen ist nun sogar wieder Vereinsvorsitzender.

13.08.2008 um 15:04 Uhr

Grit Lehmann nun hauptamtlich im Pzwo-Treff

GWG nutzt Kommunal-Kombi-Angebot

Grit Lehmann nun hauptamtlich im Pzwo-Treff

Organisationsarbeit ist kein Pappenstiel. Was bisher nahezu ehrenamtlich, unterstützt durch das GWG-Seniorenteam, nebenher laufen musste, kann nun endlich professionell geleistet werden – dank der Zusammenarbeit der GWG mit der LÜBBENAUBRÜCKE im Zuge des Kommunal-Kombi-Programmes der Bundesregierung.

Seit dem 1. Juli 2008 hat Grit Lehmann wieder einen festen Job. Vor etwas mehr als zwei Jahren kehrte die heute 28-jährige Lübbenauerin in ihre Heimatstadt zurück und war seitdem auf Arbeitssuche.

Jetzt organisiert sie im Rahmen ihrer 30-Stunden-Anstellung die verschiedenen Kurse des Pzwo und steht den Besuchern mit Rat und Tat zur Verfügung: „Wenn jemand Hilfe benötigt – kein Problem, ich bin da“, so Frau Lehmann.
Von einfachen Tipps, wie das so geht mit dem Computer oder Internet, bis hin zu Speziellerem, wie z. B. zu Programminstallationen und technischen Fragen, unterstützt sie die Pzwo-Gäste. Dass sie dabei selber immer auf dem neuesten Stand bleiben muss, ist für sie selbstverständlich: „Ich finde, das gehört zum Service dazu.“

Nach dem Abschluss der Gesamtschule hatte sie im Ruhrgebiet den Beruf einer Floristin ausgeübt. Aus persönlichen Gründen schulte sie zur Steuerfachangestellten um. Mit dieser Ausbildung in der Tasche hoffte sie, in ihrer Heimat wieder Fuß fassen zu können. Doch leider gelang dies nicht.
Zu Hause saß sie dennoch nicht. Stundenweise half sie mit ihren PC-Kenntnissen im Pzwo-Treff aus.

Jetzt, ca. zwei Jahre später, konnte sie hier dank des Kommunal-Kombi-Programmes und der GWG diese Festanstellung für drei Jahre erhalten.

07.08.2008 um 15:40 Uhr