WG-Zimmer mit Ansparrücklage

Die GWG fördert junges Wohnen

WG-Zimmer mit Ansparrücklage

Der Weg zur ersten eigenen Wohnung ist oft ein schwieriger, meist aus finanziellen Gründen.

Um speziell jungen Leuten hier unter die Arme zu greifen, hat die GWG schon lange das WG-Zimmer im Angebot, welches vor allem ohne die Zahlung von Genossen­schaftsanteilen angemietet werden kann. Die Kosten dafür sind sehr überschaubar.

Wie vielen Lübbenauern aber nicht bekannt ist, werden den jungen WG-Bewohnern während der Mietzeit Genossenschaftsanteile gutgeschrieben. Nach beendeter Ausbildung kann der Mieter die Anteile dann dazu nutzen, günstiger die eigene Wohnung anzumieten und Mitglied bei der GWG mit allen Vorteilen zu werden.

Weitere Details, wie verfügbare WG-Zimmer und den genauen Ablauf, erhalten Sie unter der kostenfreien Telefonnummer (0800) 89 26 100.

Mehr jüngere Neumitglieder

Insgesamt gesehen wird die GWG auch jünger. Waren im Jahr 1999 noch 42 % der Neumitglieder jünger als 30 Jahre, so sind es in 2009 schon 55 % gewesen.

Im Hinblick auf die allgemeine demografische Entwicklung:
Ein gelungener Weg.

02.07.2010 um 11:09 Uhr
Ein Stadtteil verändert sich – Lübbenau „Süd“ mausert sich zum „Lindenviertel“

Beständig geht es voran. Nachdem der letzte Abriss von Wohnblöcken erfolgte, wird an der Umsetzung der Pläne zur Neugestaltung gearbeitet. Nach und nach kommen mehr Grün und mehr Farbe ins Quartier.

Ein neuer Grillplatz

wurde pünktlich zur Grillsaison von der GWG errichtet. Eine schöne Holzpergola umrahmt den feuerfesten Platz. Mit der Zeit werden die an der Pergola gesetzten Rankenpflanzen hier für weiteren Sichtschutz und Schatten sorgen.

Der Aufbau und die Gestaltung
des verbliebenen Giebels der Beethovenstraße 14 – 16 werden in den kommenden Wochen abgeschlossen sein.

Nächstes Projekt ist die Fassadengestaltung im Viertel. Beginnend mit dem Block Franz-Liszt-Straße 13 – 15 wird hier eine neue Hülle frische Akzente im Gebiet setzen. Eine mit der Neugestaltung einhergehende Fugensanierung an der Fassade verbessert zudem die Wärmedämmung. Die Fassaden im Wohngebiet sind schon mit Dreischichtplatten mit isolierender Dämmschicht und Wetterschale ausgestattet.

Auch die Pläne zur Umfeldgestaltung
schreiten voran. Ziel ist es, bis zum Jahr 2012, dem Jahr des Brandenburg-Tages in Lübbenau, hier ein neues Wohngefühl erleben zu können.

Neu: Zusammenarbeit mit den AWO Spreewaldwerkstätten
Ebenfalls neu im Lindenviertel ist die Zusammenarbeit der GWG mit den AWO Spreewaldwerkstätten. Seit dem Frühjahr 2010 sind diese hier für die Grünflächenpflege im Gebiet verantwortlich. Für die GWG ist diese Entscheidung kostenneutral, bedeutet aber einen Beitrag zum sozialen Engagement in der Stadt. „Wir haben gesagt, wir probieren das mal und ich muss sagen, wir sind jetzt nach den ersten Wochen rundum zufrieden.“, so der Vorstand der GWG Herr Vollmer.

Die Gruppe der Garten- und Landschaftspflege der AWO Spreewaldwerkstätten ist ein Bereich zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung. In ihr lernen und arbeiten zurzeit bis zu 15 Mitarbeiter mit Behinderung unter betriebs-ähnlichen Bedingungen und unter fachlicher Anleitung von sonderpädagogisch geschulten Fachkräften.

Unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Ressourcen eines jeden Mitarbeiters werden in enger Zusammenarbeit mit den Gruppenleitern und Kunden alle anfallenden Arbeiten in der Pflege von Gärten und Landschaften nach ökologischen Gesichtspunkten geplant und durchgeführt.

Mit langjähriger Erfahrung, Engagement, Fleiß, Ausdauer und einem professionellen Maschinenpark sind sie fast jeder Herausforderung im Bereich Garten- und Landschaftspflege gewachsen.

02.07.2010 um 11:09 Uhr

Klappt‘s mit den Nachbarn?

Da es jeder friedlich mag, hier ein paar Tipps:

Klappt‘s mit den Nachbarn?

Willkommen für neue Nachbarn

Als „Neuer“ in eine feste Gemeinschaft zu stoßen, ist immer schwierig. Ein nettes Gespräch kann hier das künftige Miteinander befördern und Verständnis füreinander wecken. Und – lassen Sie Ihren neuen Nachbarn auch etwas Zeit zur Eingewöhnung. Bitte nicht gleich am Einzugstag die Karte zur Reinigung an die Tür hängen! Manchmal beginnt die eigentliche Miet- zeit des neuen Nachbarn auch später und ebenso seine Kehrwochenpflicht.

Hallo und mehr: Ein freundlicher Gruß bei der Begegnung im Treppenhaus ist eine gute Basis – für Hilfe ebenso wie für die Klärung von Problemen.

Ein Gespräch hilft: Rücksicht ist die Mutter guter Nachbarschaft. Generell gilt für jegliches Geräusch in der Wohnung Zimmerlautstärke. Das gilt für Fernsehen ebenso wie für Kinderspiel, Feiern und Handwerksarbeiten. Zur Kehrwoche ist jeder verpflichtet. An welchem Wochentag und durch wen dies erfolgt, ist eine individuelle Entscheidung. Dies sind nur zwei von vielfältigen Punkten, an denen es zu Missverständnissen und Verstimmungen unter den Nachbarn kommen kann.

Ist dies der Fall:

  • Zuerst überlegen, ob das Problem oft vorkommt, oder ist es vielleicht nur eine Ausnahme? Gibt es noch andere Betroffene?
  • Wollen Sie es klären, suchen Sie zuerst das sachliche Gespräch und dies möglichst nahe am Ereignis. Aufgestauter Frust wirkt sich schnell im Tonfall aus und ist dann bei der Klärung nicht förderlich.
  • Falls das Problem auf diesem Weg nicht zu klären ist, sprechen Sie mit Ihrem Vermieter, also der GWG.

Na dann – auf gute Nachbarschaft!

Eine Umfrage des Immobilienportals Immobilienscout24.de und www.meinenachbarschaft.de zeigt:
Unter den Befragten klagen 23 % über Belästigungen durch Lärm oder Geruch (10 %), doch würden 89 % helfen, Pakete entgegenzunehmen, 77 % Blumen zu gießen und den Briefkasten zu leeren und 30 % sogar auf Kinder oder Haustiere aufzupassen. Das ist doch eine gute Basis oder?

30.03.2010 um 13:30 Uhr

Fast alle haben sich in das Bad verliebt …

Ein Rückblick zum GWG-Projekt „Komfortwohnen“

Fast alle haben sich in das Bad verliebt …

Schon im November 2008 war es, als die GWG die strategische Entscheidung traf, Grundrisse und Ausstattungen der Wohnungen dem veränderten Lebensgefühl der Mitglieder anzupassen. Konkret hieß dies, gemeinsam mit allen Fachbereichen neue Lösungen zu entwickeln, die den aktuellen Zeitgeist treffen und trotzdem bezahlbar bleiben, sowie die dann gefundenen Varianten schon vorab umzusetzen.

Der GWG-Vorstand Holger Siebert, welcher innerhalb der Genossenschaft dieses Projekt vorrangig begleitet hat, betonte aber auch, dass die komplette Vorleistung ohne konkrete Mietinteressenten ein Risiko darstellte, was es zu minimieren galt. Auf die Reaktion der Lübbenauer war er und das gesamte GWG-Team dementsprechend sehr gespannt. Nach den ersten „Tagen der offenen Wohnungstür“, welche stark besucht wurden, hat das GWG-Team alle Anregungen der vielen Besucher zusammengefasst.

Das Voting der anwesenden GWG-Mitglieder:

» die Altersgruppe ab 35 Jahre würde eine offene Küche wählen
» viele Mitglieder könnten das neue Türenprogramm nutzen
» ein Kombibad mit Abstellraum und Gästebad käme für 85 % infrage
» fast 100 % haben sich in das große Bad verliebt

Viele Wohnungen sind schon anhand dieser Planungen verändert bzw. ergänzt worden. Die GWG hat
mit dem Projekt „Komfortwohnen“ neue Wohnmöglichkeiten entwickelt, die jedes Mitglied nutzen kann,
aber nicht muss. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

„Eine Komfortvariante ohne Goldkante anzubieten, war das Projektziel. Denn 80 % der Interessenten verdienen seit 1994 nicht mehr Brutto in unserer Gegend.“

Holger Siebert, GWG-Vorstand

Familie Lehnig, eine der neuen „Komfort-Wohner“

Bevor die Lehnigs in die Seelenbinderstraße 3 eingezogen sind, wohnte die Familie auf 140 m² im Nachbarort Eisdorf. Herr Lehnig arbeitet in Berlin und wollte mit seiner Familie in eine kleinere Wohnung nach Lübbenau ziehen. Bei der Recherche im Internet viel den Eheleuten die neue GWG-Komfortwohnung mit dem zentralen Tresen auf. Auch der Fußboden in Laminatoptik und die eleganten Tapeten haben überzeugt.

Die Lage in der Stadt ist auch gut. Die Einkaufsmöglichkeiten und die Schule der 6-jährigen Tochter sind gleich nebenan. Selbst die Tochter gab Ihr Okay, denn sie muss nun keine Treppen mehr steigen und ist schnell zu Hause.

Letztendlich war es auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis welches die Lehnigs überzeugte, denn geringe Kosten tragen erheblich zu einem guten Wohngefühl bei.

30.03.2010 um 13:29 Uhr

Die GWG- Generationen-Etage

GWG-Komfortwohnen in Gemeinschaft

Die GWG- Generationen-Etage

Ein weiteres Komfortwohnen-Projekt der GWG ist die Generationen-Etage in der R.-Wagner-Straße 1 – 10. Hier entstehen für Jung und Alt sowie für Singles und Familien moderne Komfortwohnungen, deren Ausstattungen individuell abgestimmt werden können.

Im Zuge des Wohnheimabrisses in der Beethovenstraße hat sich die GWG entschlossen, den Wohnkomplex in der R.-Wagner-Straße 1 – 20 aufzuwerten. So wurden im Wohnhaus 11 – 20 bereits Aufzüge montiert und der Innenhof neu gestaltet. Das alte Technikgebäude der Stromversorgung ist übernommen worden und beherbergt nun Fahrräder, Mopeds und Gehhilfen.

Im 4. Obergeschoss der R.-Wagner-Straße 1 – 10, das mittlerweile mit Aufzug erreichbar ist, wird die neue GWG-Generationen-Etage entstehen. Grundlage bilden hier die GWG-Komfortlösungen I – III, welche bereits als Musterwohnungen vorgestellt wurden. Die daraus resultierenden Erfahrungen bilden ab sofort den GWG-Grundstandard. Darauf aufbauend kann jeder Mieter seine individuelle Ausstattung wie den Fußbodenbelag, den Fliesentyp und die Tapetensorte selbst wählen. In den Grundrissen finden sich Wohnküchen, große Bäder und Single-Wohnungen wieder. Die unterschiedlichen Generationen können so ein Nebeneinander auf einer Etage verwirklichen.

„Entdecke die Nachbarschaft
für dich – GWG Lübbenau.“

Zur Finanzierung der Aufzugseinbauten wurde seitens der Genossenschaft kein Kredit aufgenommen, sondern es wurden nur GWG-Eigenmittel eingesetzt. „Somit halten wir die Mieten auf einer ehrlichen festen Größe und können Wohnraum auf lange Sicht bezahlbar machen. Denn steigende Betriebskosten aufgrund von Preisregulierungen der Lieferanten können wir nicht beeinflussen. So muss keiner Angst vor Staffelanpassungen und versteckten Kosten haben.“, meint GWG-Vorstand Holger Siebert. Und er fügt hinzu: „Entdecke die Nachbarschaft für dich – GWG Lübbenau.“

30.11.2009 um 11:37 Uhr

Ohne Plumpsklo und Schornstein

„Luxuswohnen“ Ende der 50er Jahre im ersten Wohnblock der Genossenschaft

Ohne Plumpsklo und Schornstein

Vor 50 Jahren war er fertig, der erste Wohnblock der AWG „Spreewald“, der heutigen GWG eG in der Straße des Friedens 27 – 29. Einige der ersten Mieter wohnen noch heute in diesem Haus. Die Ausführung des Blocks war damals auf dem neuesten Stand.

Neben fließendem Wasser in Küche und Bad war die eingebaute Fernheizung das Nonplus­ultra in der Stadt. Die Ersten konnten sich noch die Wohnungsgröße aussuchen. Später wurde nach „Bedarf“, also nach der Personenanzahl, freier Wohnraum zugeteilt.

Hier ein paar Streiflichter aus
Gesprächen zum Jubiläum mit den „Alteingesessenen“:

Die Aufbauphase
Herr Mechler: „Ich kann mich noch erinnern, wie wir schippen mussten. Mal waren wir zu viel und mal zu wenig.“ … Herr Gaumer: „Was haben wir alle für Löcher gebuddelt nach Feierabend.“

Frau Richter: „Da stand ich sechs Wochen an einer Rüttelmaschine und habe Kies gesiebt. Das habe ich mit Elan gemacht. Ich wusste ja, worum es ging.“

Der Einzug
Herr Richter: „Was hat mir meine Mutter die Hölle heiß gemacht: Das Haus hat ja nicht mal ’n Schornstein, was soll das im Winter werden? Und so ’ne große Wohnung, was willst du denn da für Möbel reinstellen?“ Herr und Frau Richter waren frisch verheiratet und bekamen eine 2 2/2-Zimmer-Wohnung.
Frau Richter: „Am Tag nach der Taufe unserer Tochter kam meine Schwiegermutter einfach mit acht Frauen von ihrem Frauenkreis zu Besuch.“ … Herr Gaumer: „Ja Besuch hatten wir gehabt aus der ganzen Stadt, als Erstes immer: ‚ach so schöne große Fenster‘“. … Frau Richter: „Ja überhaupt ’ne Toilette mit Spülung, das war doch was. Wir haben uns gefreut wie die kleinen Götter. Wir kamen ja alle vom Dorf mit Plumpsklo.“

Das Zusammenleben
Herr Gaumer: „Wir waren wie eine Familie im Hause.“ „Und ihr wart unsere Babysitter, das brauchte man ja auch mal.“, so Frau Kube. „Naja, die Oma war weit weg.“, ergänzt Herr Gaumer.
Frau Wehlan: „Sieben Lehrlinge habe ich hier ausgebildet.“ Zwei Räume der Wohnung waren eine kleine Schneiderei – es gab ja keinen Gewerberaum in der Stadt.
Frau Richter: „Weil wir vom Dorf gekommen sind, waren wir das gewohnt, uns um unser Umfeld zu kümmern. Die Rasenflächen im Herbst sauber zu machen und das Schneefegen.“… Herr Gaumer: „Wenn Schnee fiel, dann ist der rausgegangen, der zu Hause war.“

30.11.2009 um 11:34 Uhr

GWG behebt Störungen

… ehe der Mieter sie bemerkt

GWG behebt Störungen

In diesem Winter wird es seine volle Wirkung entfalten können – das neue Monitoringsystem in der Hausanschlussstation Beethovenstraße 16.

Ein kleines elektronisches Bauteil im Steuerungskasten, OPTI (Optimierungsbaustein) genannt, erfasst und vergleicht Werte, wie die Vor- und Rücklauftemperaturen in der Heizungsanlage. Gibt es Abweichungen vom Normalbetrieb wird entsprechend reagiert. So kann die Heizungsanlage kostenoptimiert entsprechend dem aktuellen Bedarf betrieben werden.

Tritt eine Störung auf, wird ein Alarm ausgelöst. Da ständig alle Werte per Internetverbindung direkt den Rechner von Herrn Langer erreichen, der als Koordinator für den Regiebetrieb bei der GWG auch zuständig für die Fahrweise der Heiz­anschlussstationen ist, kann nun schnell reagiert werden. „In der Regel wird die Heizungsanlage repariert sein, ehe die Bewohner eine Leistungsminderung bemerken.“, so Langer. „Da Störungsmeldungen auch auf meinem Handy ankommen, geht dies sogar, wenn ich nicht im Büro bin oder während der Bereitschaftszeit.“

In Ergänzung der neuen Überwachungstechnik wird in Zusammenarbeit mit den Lübbenauer Stadt- und Überlandwerken auch die Wärmemenge direkt an der Anlage erfasst. So können die Einspareffekte der gezielten Steuerung gleich mit analysiert werden.

Für die Zukunft ist die Ausstattung weiterer Hausanschlussstationen der GWG mit diesem Regelungssystem geplant.

30.11.2009 um 11:31 Uhr
Die Planung zum Lindenviertel nimmt Gestalt an

Der Stadtumbau schreitet voran. Bald sind die letzten zum Abriss leergezogenen Gebäude des heutigen Viertels an der Lindenallee Geschichte und geben den Blick auf die verbleibenden Häuser der Genossenschaft frei.

Die Planungen zur Zukunft des Areals laufen schon seit Längerem. Die GWG macht nun einen neuen Vorstoß. Sie will das Wohngebiet in ruhiger Randlage zum grünen Lindenviertel weiterentwickeln. „Der Gedanke zum Lindenviertel ergab sich aus der Lage. Die Lindenallee ist nicht weit und direkt an unserem Bestand geht die sozusagen kleine Lindenallee entlang. Außerdem haben Linden mit ihren herzförmigen hellen Blättern eine positive Ausstrahlung, auf die wir mit der weiteren Gestaltung und der Namensgebung eingehen wollen.“, so GWG-Vorstand Holger Siebert.

Neben der Pflanzung weiterer Linden wird auch die Fläche neu und abwechslungsreicher gestaltet werden. Jetzt ebener Boden soll durch leichte Modellierungen mit kleinen Wällen versehen werden. Hinzu kommen frische pflegeleichte Staudenpflanzungen. Neue Wege kürzen die Strecken in die Innenstadt ab.

Die Sanierung und Neugestaltung der Fassaden soll die Umgestaltung abschließen.

24.09.2009 um 11:23 Uhr

Energetisch gut aufgestellt

Energieausweise zeigen: GWG-Gebäude erzielen gute energetische Verbrauchswerte

Energetisch gut aufgestellt

Seit Kurzem sind sie Pflicht: Energieausweise für Gebäude in Deutschland. In Umsetzung einer EU-Richtlinie regelt die Energie­einsparverordnung 2007 das Nähere der Umsetzung dieser für den Mieter informativen Ausweise.

Ähnlich der Ausweisung der Energieeffizienz an Kühlschränken und anderen Elektrogeräten geben die Energieausweise Auskunft, wie hoch der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser im Vergleich mit dem technisch Möglichen ist. Der Verbrauch und die damit einhergehenden Kosten werden vergleichbar.

Alles im grünen Bereich

Mit durchschnittlich 91 kWh/m²*a liegt die GWG im Gesamtbestand bei den guten Werten eines neu gebauten Mehrfamilienhauses und damit im grünen Bereich der Energieverbrauchskennwerte des Ausweises. Mit 72 kWh/m²*a erzielte das Gebäude A.-v.-Humboldt-Straße 11 – 15 den geringsten Verbrauchswert des GWG-Bestandes. Auch die A.-Bebel-Straße 13 – 17 liegt wie vergleichbare Gebäude bei nur 74 kWh/m²*a.

„Höhere Werte sind zumeist auf das ältere Ein-Rohr-Heizsystem zurückzuführen.“, so der technische Vorstand der GWG, Herr Hans-Dieter Vollmer, „Beim moderneren Zwei-Rohr-System sind die Wärmeverluste weit geringer.“

Umrüstung geplant
Beginnend in der Dr.-A.-Schweitzer-Straße 1 – 8, da hier aufgrund der Lage und attraktiver Grundrisse mit einer langfristig kontinuierlichen Vermietung gerechnet werden kann, plant die GWG in den nächsten Jahren die Umrüstung der Ein-Rohr-Heizungen auf Zwei-Rohr-Heizungen im Gebäudebestand.
Des Weiteren arbeitet die GWG an der permanenten Optimierung ihrer Hausanschluss-Stationen (HA-Stationen). Durch die ständige Erfassung von Ist-Werten in den Anlagen (z. B. Vor- und Rücklauftemperatur der Heizungsanlage) und der gezielten Steuerungen wird ein optimaler Betrieb erreicht.

Neue Technik soll zudem im Pilotprojekt HA-Station Beethovenstraße 16 zur Übermittlung von aktuellen Daten in die GWG Geschäftsstelle und zur schnelleren Störungsbeseitigung beitragen.

Daten einsehbar
Wer mehr über die Daten des eigenen Wohnhauses oder zu den einzelnen Wohnungsangeboten wissen möchte, kann sich in der GWG-Geschäftsstelle Einblick in die Sie betreffenden Energieausweise geben lassen.

24.09.2009 um 11:23 Uhr

GWG-Komfortwohnen III

Die zarteste Versuchung seit es Bäder gibt

GWG-Komfortwohnen III

Die vorerst letzte Folge der GWG-Trilogie zum Komfortwohnen hatte am 9. Juli ihren Sendestart. Pünktlich um 14 Uhr haben die ersten Interessenten an der Eingangstür geschellt. Und ab diesem Zeitpunkt war die Wohnung so gut besucht, wie keine andere in der Gegend.

Badesessions sind da vorprogrammiert
Die einstige 3-Raum-Wohnung ist konsequent modern gestaltet worden. Große lichtdurchflutete Wohlfühlbereiche, Laminat, eine offene Küche mit Tresen, ein heller Flur und das Schmuckstück schlechthin: Ein Traum von einem Bad! Riesig im Vergleich zum „alten“, mit feinsten Materialien und vor allem mit einem großen Fenster. Auch die Frage, ob Dusche oder Wanne, steht hier nicht mehr. Das zweifarbige Fliesendesign wird von edler Badkeramik und raffinierter Raumaufteilung ergänzt. Speziell die neuen weiblichen Mieter dieser Variante werden wohl viel Zeit in diesem Raum verbringen. Candle-Light-Badesessions sind da vorprogrammiert.

Ein neuer Funktionsbereich

Da für das Luxus-Bad ein Zimmer weichen musste, ist diese Wohnung für maximal zwei Personen gedacht. Damit liegt diese voll im Trend. Denn die Haushaltsgrößen haben sich verändert. Die Demographie macht auch vor Lübbenau nicht Halt. Ein neuer Funktionsbereich kam dafür hinzu: der Abstellraum. In diesem Raum, der im alten, nun nicht mehr gebrauchten Bad, angesiedelt wurde, kann die Waschmaschine vor sich hin dröhnen und alles gelagert werden, was heute so anfällt. So können die offene Küche und das große Bad immer aufgeräumt und eine Freude sein.

Die Kosten
Nun bleibt nur noch eine Frage: Wie hoch sind die Kosten für diesen Wohnungstyp? Die Mietsteigerung hält sich, wie immer bei der GWG, in Grenzen. Für diesen Typ mit ca. 60 m² Wohnfläche werden ca. 460 Euro Warmmiete fällig. Sollten Sie andere Vorstellungen haben oder weniger Umbauaufwand wünschen, so treten Sie einfach mit der GWG in Kontakt.

24.09.2009 um 11:22 Uhr